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Phake intraokulare Linse (PIOL/ICL)

Hilfe bei dünner Hornhaut und hohen Werten

Soll die körpereigene Linse erhalten werden, ist die Implantation einer künstlichen Zusatzlinse, einer so genannten phaken intraokularen Linse (PIOL), die Behandlungsmethode der Wahl. Insbesondere wenn es sich um jüngere, hochgradig fehlsichtige Patienten handelt, ist eine ergänzende Kunstlinse sehr empfehlenswert.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: Die Behandlung ist reversibel, die Linse kann bei Bedarf problemlos entnommen werden.

Wer eignet sich für die Implantation phaker intraokularer Linsen (PIOL)?

Damit die Implantation einer Zusatzlinse bei Ihnen erfolgreich durchgeführt werden kann, dürfen Ihre Werte folgende Grenzbereiche nicht überschreiten:

  • Weitsichtigkeit bis maximal ca. +12,5 dpt.
  • Kurzsichtigkeit bis maximal ca. -23 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis 7,5 dpt.

Wie läuft die Implantation einer phaken intraokularen Linse ab?

In der Regel führen wir die Operation unter Lokalanästhesie durch; der Eingriff ist damit für Sie vollkommen schmerzfrei. Auf Wunsch können wir Sie alternativ auch gerne in eine leichte Vollnarkose versetzen.

1. Schritt

Andreas Otto benötigt nur wenige Minuten, um eine Zusatzlinse in Ihr Auge zu implantieren. Hierfür erhalten Sie vorbereitend Augentropfen zur Betäubung, ehe ein minimaler, lediglich ca. zwei bis drei Millimeter kleiner Schnitt am Hornhautrand gesetzt wird.

2. Schritt

Diese winzige Öffnung ist gerade groß genug, um die gefaltete Zusatzlinse ins Auge einzuführen, wo sie sich sofort selbstständig entfaltet.

 

3. Schritt

Da der Hornhautschnitt nur sehr klein ist, kann auf eine Naht verzichtet werden. Nach der Behandlung erhalten Sie von uns eine Augenklappe, die Sie in der ersten Nacht tragen sollten, um das Auge zu schützen und unbeabsichtigte Berührungen zu vermeiden.

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